Namibia, Botswana und Zimbabwe

12. Juli 2013 9:30    |    by Said El Batouty

Namibia, Botswana und Zimbabwe

20 Tage Erlebnisreise durch das wilde Herz Afrikas
Diese Reise führt Sie in die schönsten Nationalparks von Namibia, Botswana und Zimbabwe. Entdecken Sie die einzigartige Tierwelt und faszinierende Landschaften auf eigene Faust.

 
1. Tag: Anreise nach Windhoek
Abends fliegen Sie über Johannesburg nach Windhoek.

2. Tag: Deutsche Kolonialherrschaft in Windhoek
In Windhoek findet alljährlich ein Oktoberfest statt. Wer also noch nicht müde ist, trinkt ein nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes Bier. So ganz ohne Jetlag kommen Sie an, da uns Namibia nur eine Stunde hinterherhinkt. Trotzdem fahren wir gemeinsam erst einmal in das Hotel und richten uns in aller Ruhe ein. Nach einer kleinen Pause sind wir bereit, Windhoek zu entdecken. Kontrastreich wird unsere Stadtrundfahrt. Hier die Reste deutscher Kolonialherrschaft: die Christuskirche, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes und der Stadtteil Klein Windhoek. Im Gegensatz dazu Katutura, das ehemalige Township, wörtlich: »Der Ort, an dem wir nicht leben möchten«. Eine Übernachtung.

3. Tag: Dünen und Oasen in der Kalahari-Wüste
Wir lassen die Zivilisation so schnell hinter uns, wie wir sie betreten haben. Die Fahrt geht über Rehoboth, Kalkrand und Marienthal in die legendäre Kalahari-Wüste im Osten Namibias. Unsere Lodge ist eine grüne Oase in einer Landschaft von einzigartig rauer Schönheit. Wir machen uns gleich auf zu einer Pirschfahrt durch die Kalahari. Bei einem Sundowner auf den Dünen genießen wir den atemberaubenden Blick in die Wüste. Eine Übernachtung. 350 km (F, A)

4. Tag: Fahrt in Richtung Namib
Über Maltahöhe fahren wir heute zur Hammerstein Gästefarm. Am frühen Abend erreichen wir unsere Unterkunft und entspannen uns vor dem Abendessen ein wenig. Eine Übernachtung. 300 km (F, A)

5. Tag: In das Sossusvlei
Da wir das Farbspiel der aufgehenden Sonne auf den Dünen des Sossusvlei erleben wollen, klingelt heute Morgen der Wecker früh. Aber die unglaublichen Panoramen machen das wieder wett. Das Sossusvlei ist eine Landschaft von fast überirdischer Schönheit. Die große abflusslose Lehmbodensenke wird von über 300 Meter hohen Dünen umschlossen. Im Sesriem-Canyon, eine ein Kilometer lange und 30 Meter tiefe Kalksteinschlucht, finden wir dann ein wenig Schatten. Unser Tagesziel: Die Namib Dessert Lodge. Eine Übernachtung. 300 km (F, A)

6. Tag: Vogelwelt und Walfischbucht
Walvis Bay, die Walfischbucht zwischen Wüste und Meer, ist unser erstes Ziel des Tages. Wir machen uns auf in die Lagune und können mit etwas Glück bis zu 30 verschiedene Vogelarten ausmachen, darunter Flamingos und Pelikane. Dann schauen wir uns Swakopmund genauer an: Heute ein beliebter Ferienort am Atlantik, war er in den 1890er Jahren der wichtigste Versorgungshafen von Deutsch-Südwest. Zwei Übernachtungen in Swakopmund. 350 km (F)

7. Tag: Swakopmund: Welwitschia Drive
Heute Vormittag dreht sich alles um eine botanische Kuriosität ─ die Welwitschia Mirabilis. Die Pflanze wird bis zu 2.000 Jahre alt und widersteht ihrer lebensfeindlichen Umwelt. Wer will, unternimmt anschließend eine optionale Bootsfahrt durch die Lagune von Walvis Bay. Nachmittags können Sie sich in Swakopmund an der Strandpromenade entspannen und auf eigene Faust die Stadt entdecken. 330 km (F)

8. Tag: Vulkanologie im Erongogebirge
Über Spitzkoppe fahren wir nach Norden. Das bis zu 2.000 Meter hohe Erongogebirge ist alles, was von dem riesigen Vulkan geblieben ist, der hier in der Urzeit explodierte. Unsere Lodge liegt am Rande des Gebirges. Von der Terrasse blicken Sie auf ein Wasserloch, an dem Tiere ihren Durst stillen. Sie können aber auch die prähistorischen Felsmalereien bestaunen, die hier einst die Buschmänner hinterließen und uns heute zu Spekulationen über die Geschichte anregen. Eine Übernachtung. 350 km (F, A)

9. Tag: Von Erongo über Twyfelfontein nach Khorixas
Heute erlauben wir uns einen Blick tief in die Erdgeschichte: Bei Khorixas sehen wir den Verbrannten Berg, bei dem sich die 80 Millionen Jahre alten Lavaströme deutlich vom 200 Millionen Jahre alten Schiefergestein abzeichnen. Bei Twyfelfontein sehen wir prähistorische Felsgravuren, die Orgelpfeifen aus Basalt und den Versteinerten Wald aus 250 Millionen Jahre alten fossilen Bäumen. Unsere Lodge verwöhnt uns heute mit einem wunderbaren Sonnenuntergang! Eine Übernachtung. 350 km (F, A)

10. Tag: Kurs auf den Etoscha-Nationalpark
Vergessen wir bei aller Begeisterung über Natur und Tierwelt Namibias die Menschen nicht: Wir treffen bei Kamanjab auf die Ethnie der Himba. Sie leben halbnomadisierend als Viehzüchter, Jäger und Sammler. Tauschen wir uns aus, einige unserer Gastgeber sprechen Englisch! Unser Tagesziel ist die Etosha Safari Lodge, neun Kilometer vor den Toren des Etoscha-Nationalparks, wo wir zweimal übernachten. 400 km (F, A)

11. Tag: Auf der Pirsch im Etoscha-Nationalpark
Einen ganzen Tag nehmen wir uns Zeit und beobachten die Tierwelt des Etoscha-Nationalparks vom Bus aus. Am späten Nachmittag kehren wir zu unserer Unterkunft zurück. (F, A)

12. Tag: Vom Etoscha-Nationalpark nach Tsumeb
Noch einmal machen wir uns auf und spüren der Tierwelt Afrikas nach: Löwe, Elefant, Leopard, und Nashorn. Dann fahren wir durch den Norden Namibias weiter nach Tsumeb, einer alten Minenstadt. Eine Übernachtung. 350 km (F, A)

13. Tag: Von Tsumeb nach Divundu
Tsumebs Geschichte ist eng verbunden mit den Erzvorkommen der Region. Das wird uns spätestens beim Besuch der Mineralienausstellung des Museums vor Ort deutlich. Im »Khorab-Raum« sehen wir zudem eine Sammlung deutscher Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, die 1915 im Otjikoto-See versenkt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder geborgen wurden. Es geht weiter zu unserer Lodge, die in Divundu liegt. Wenn wir rechtzeitig ankommen, können Sie optional eine Bootsfahrt auf dem Okavango unternehmen. Eine Übernachtung. 540 km (F, A)

14. Tag: Von Divundu zum Bwabwata-Nationalpark: Spurenlesen mit den Khwe
Den Morgen verbringen wir mit den Khwe: Zugehörig zum San-Volk, verfügen sie über sensationelle Fertigkeiten als Jäger und Sammler. Überzeugen wir uns davon, wenn wir zu Fuß mit ihnen auf Spurensuche gehen. Welches Tier war das? Staunend blicken wir auf den Pfotenabdruck hinab, den unser Auge nur erahnen kann. Wann ist es hier gewesen? Weiblich, männlich? Fragen, auf die nur die Khwe eine Antwort wissen. Doch diese drohen verloren zu gehen: Das Jagen ist ihnen nunmehr untersagt. Für die Khwe ist es mehr als ein Verbot ─ es trifft tief ihr kulturelles Herz. Umso mehr stehen sie vor der Herausforderung, eine Balance zwischen einem modernen urbanen Lebensstil und ihrer traditionsreichen ländlichen Lebensweise herzustellen. Hören wir hier genauer hin. Während der Regenzeit weisen die Khwe uns in ihre Pflanzen- und Insektenkunde ein. Mit einem Stopp an den Popa-Stromschnellen geht es weiter durch den Caprivi-Zipfel zu unserer Lodge. Sie liegt am Rande des Bwabwata-Nationalparks. Zwei Übernachtungen. 300 km (F, A)

15. Tag: Bwabwata-Nationalpark: den Tieren auf der Spur
Heute erforschen wir die Tierwelt des Caprivi-Zipfels. In offenen Allradfahrzeugen sind wir im Bwabwata-Nationalpark mitten im Geschehen. Dann wechseln wir auf ein Boot und widmen uns der Fauna des Flusses Kwando. (F, A)

16. Tag: Über Kongola nach Botswana
Wir fahren weiter nach Botswana. Unterwegs machen Sie Halt an einer Schule und erhalten einen Einblick in den hiesigen Schulalltag. Viele Kinder sind Waisen und freuen sich über mitgebrachte Spielsachen, Stifte oder Blöcke, die der Schuldirektor gerne entgegennimmt. Dann geht es weiter zu den Mafwe, die seit alters her im Caprivi-Zipfel leben. Und sie fragen sich: Wie überleben wir, kulturell wie ökonomisch ─ angesichts der Übermacht der westlichen Zivilisation? Mit ihrer Begegnungsstätte bei Kongola haben sie eine Antwort gefunden. Hier gewinnen wir einen Einblick in die Traditionen der Mafwe und tragen gleichzeitig dazu bei, dass sich die Ethnie eine neue Einnahmequelle sichert. Das ist Win-Win! Über die Ngoma-Bridge erreichen wir Botswana. Unsere Lodge am Chobe-Fluss teilen wir uns mit den Elefanten, die hier leben. Zumindest abends, wenn sie zum Baden und Trinken vorbei kommen. Zwei Übernachtungen. 350 km (F, A)

17. Tag: Chobe-Nationalpark: Spielplatz der Evolution
Mit 460 Vogelarten und mit 120.000 Tieren die größte Elefantenpopulation aller afrikanischen Tierparks ─ der Chobe ist ein Nationalpark der Superlative. Nach unserer Pirschfahrt mit dem Boot bewundern wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine schöne Fotogalerie der Big Five Afrikas. Der Nachmittag steht zum Entspannen am Pool zur freien Verfügung. (F, A)

18. Tag: Von Botswana zu den Viktoria-Fällen
Ein neuer Tag, ein neues Land. Heute fahren wir über die Grenze nach Simbabwe zu den Viktoria-Fällen. Auf 1.700 Meter Breite stürzen die Wassermassen bis zu 108 Meter in die Tiefe. »Donnernden Rauch« sahen die Bewohner dieser Region in dem Naturschauspiel, und sie haben Recht. Wer will, macht später am Tag eine optionale Bootsfahrt auf dem Sambesi. Eine Übernachtung. 250 km (F, A)

19. Tag: Rückreise oder Anschlussurlaub
Das Donnern der Viktoria-Fälle hallt noch in unseren Ohren, wenn wir zum Flughafen Victoria Falls fahren und über Johannesburg nach Hause fliegen. Es sei denn, Sie wollen die einmalige Aussicht und die Ruhe der Lodge noch ein paar weitere Tage genießen ─ dann verlängern Sie doch Ihren Aufenthalt. (F)

20. Tag: Willkommen zu Hause
Mit vielfältigen Erinnerungen im Gepäck kommen Sie morgens in Deutschland an.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)

Eingeschlossene Leistungen:
• Zug zum Flug
• Linienflug in der Economy-Class bis Windhoek/ab Victoria Falls
• Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern
• Rundreise/Ausflüge in landestypischen Klein- bzw. Reisebussen (teilklimatisiert)
• Transfers am An- und Abreisetag
• Qualifizierte Reiseleitung (Driverguide)
• Komplettes Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
o Pirschfahrten im offenen Geländewagen bzw. Bootsfahrten
o Spurensuche mit den Khwe
o Besuch der Viktoria-Fälle
• Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
• 17 Übernachtungen in Hotels/Lodges (Bad oder Dusche/WC)
• 17x Frühstück, 14x Abendessen

Nicht eingeschlossen:
Reiserücktrittskostenversicherung, Trinkgelder oder Fakultative Ausflüge.

Termine: Montags 13.03., 10.04., 15.05., 12.06., 10.07., 14.08., 11.09., 09.10.13.11., 11.12.2017
EDV-Code: (P)GTNA02; (F)xxxWDHVFA

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